Jobpoint zieht in neue Räumlichkeiten

Jobpoint zieht in neue Räumlichkeiten

Nach 13 Jahren in den Räumen der Evangelischen Verbundkirchengemeinde Remshalden (Johannes-Brenz-Haus in Hebsack) zieht unser Jobpoint in die Realschule in Geradstetten um.
Wir möchten uns an der Stelle bei der Kirchengemeinde  recht herzlich für die langjährige Unterstützung in Verbindung mit unserem Projekt bedanken. Selbstverständlich werden wir auch in der Realschule die Jugendlichen mit unserem Sozialarbeiter Markus Knecht und unseren Ehrenamtlichen mit Rat und Tat unterstützen.

Firma Schnaithmann hat ein Herz für Kinder

Firma Schnaithmann hat ein Herz für Kinder

Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten durfte sich unser Verein über eine großzügige Spende von 3.000 Euro freuen. Die Spendenübergabe erfolgte gemeinsam mit der Spendenübergabe an die Gemeinde Remshalden anlässlich des traditionellen Spielplatzfestes. Auf dem Bild sind von links nach rechts zu sehen: Hans Daiß, Karle Schnaithmann, Roswitha Schnaithmann, Reinhart Molt (auf dem Bild fehlt der dienstlich verhinderte Geschäftsführer Thomas Schill).
Wir bedanken uns recht herzlich bei der Familie Schnaithmann und der Geschäftsführung für diese großartige Unterstützung.

Aufbruch unterstützt Grundschule Grunbach bei Theater Q-Rage

Aufbruch unterstützt Grundschule Grunbach bei Theater Q-Rage

Q-Rage Theater zu Besuch an der Grundschule Grunbach. Letzte Woche wartete auf die Kinder der 3. und 4. Klasse ein ganz besonderes Erlebnis im Festsaal: Das Q-Rage Theater war zu Gast an der Grundschule Grunbach mit einer Aufführung zur Gewaltprävention, die direkt an die Lebenswelt der Kinder anknüpft.
Mit dem Theaterstück „Tierisch gut!“ nahmen die fünf tierischen Protagonisten die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise voller Konflikte, Freundschaft und wertvoller Erkenntnisse. Die zentrale Botschaft: Es ist nicht immer leicht, mit allen gut auszukommen – und genau darin liegt eine wichtige Lernchance. Unterschiedliche
Stärken, Schwächen und Vorlieben gehören zum Leben dazu. Besonders bereichernd war die Interaktion zwischen Darstellenden und Kindern. Auf diese Weise konnten sich die Kinder aktiv mit Ideen für ein gutes Miteinander einbringen. Das Erleben half den Kindern, Verhaltensweisen aus dem Stück auf ihr eigenes Schulleben zu übertragen.

Dank der Finanzierung durch den Verein Aufbruch Remshalden e.V. war der Besuch für alle Kinder kostenfrei. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Tamara Spiegel

Ready Steady Go 2025 – Danke an alle

Ready Steady Go 2025 – Danke an alle

Auch in diesem Jahr fand wieder das über Remshalden hinaus bekannte Berufsplanspiel Ready-Steady-Go in der Realschule in Geradstetten statt. Es freut uns sehr, dass es wieder aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg geworden ist. Ohne ein engagiertes Team von Ehrenamtlichen und der Unterstützung durch Sponsoren wäre ein solches Event nicht denkbar. Deshalb möchten wir uns an der Stelle bei allen bedanken, die zum Gelingen beigetragen haben.

Unserer besonderer Dank gilt Heinrich Filipitsch (auf dem Bild rechts), der seit Beginn des Projektes im Jahr 2013 für die Organisation verantwortlich zeichnet und an diesem Tag über 600 Termine zu koordinieren hatte. Damit war wieder jeder Schüler, Gesprächspartner der Firmen, Referent und Lehrer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

Ein großes Dankeschön geht auch an das Weingut Doreas für die großzügige Unterstützung. Dank der Familie Ellwanger konnten wir jeden Referenten mit einem guten Tropfen Wein aus dem Remstal verabschieden.

Darüber hinaus haben viele Ehrenamtliche, Vertreter der Schule und Eltern der Schüler für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt.

Wie das Projekt bei den Schülern ankommt, sieht man aus den beiden Erfahrungsberichten von Bennet Oberholz und Julian Läpple. Sie haben Ihre Eindrücke in den beiden Berichten eindrucksvoll zusammengefasst. Auch den Beiden gilt unser Dankeschön.

Erfahrungsbericht Ready Steady Go von Julian Läpple

Erfahrungsbericht Ready Steady Go von Julian Läpple

Ende letzten Jahres wurde uns das Berufsplanspiel Ready Steady Go vorgestellt.Dabei führt man Bewerbungsgespräche mit echten Firmen, um den Ablauf und die Situation eines solchen Gesprächs praxisnah zu erleben und zu üben. Das klang von Anfang an sehr spannend und vielversprechend..Jeder durfte sich bis zu drei Berufe sowie eine weiterführende Schule aussuchen. Ich entschied mich für die Berufe Elektroniker, Wirtschaftsingenieur und Mechatroniker.
Als weiterführende Schule wählte ich die Grafenbergschule.Am 7. April 2025 erhielten wir eine Liste mit Unternehmen, an die wir unsere Bewerbungsunterlagen schicken sollten. Die Bewerbungsunterlagen bestanden aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf sowie Zeugnissen und Zertifikaten. Am 30.Mai 2025 bekamen wir dann unseren persönlichen Terminplan für den RSG-Tag zugeschickt.
Am 3. Juli fand schließlich der große Tag statt. Alle Schülerinnen und Schüler hatten sich schick gekleidet, schließlich standen echte Bewerbungsgespräche bevor. Jeder folgte einem eigenen Zeitplan, sodass die Gespräche individuell und nacheinander stattfanden.Für mich begann der Tag mit einem Bewerbungsgespräch für den Beruf des Elektronikers. Das Gespräch war sehr professionell und realitätsnah, eine tolle Erfahrung. Danach folgte eine Mittagspause, die Zeit zum Durchatmen bot. Am Nachmittag absolvierte ich zunächst einen Einstellungstest. Viele Unternehmen nutzen solche Tests im echten Auswahlverfahren, bevor sie Bewerber zu Gesprächen einladen. Es war hilfreich, das zu üben, vor allem um zu lernen, wie man sich die Zeit gut einteilt. Im Anschluss besuchte ich eine Präsentation der Grafenbergschule, in der es hauptsächlich um das Technische Gymnasium TG ging. Die Inhalte waren interessant und informativ.
Danach war ich beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Dort ging es um den Bundesfreiwilligendienst BFD und das Freiwillige Soziale Jahr FSJ.
Leider war die Präsentation eher trocken, obwohl das Thema viel Potenzial hat und für viele Jugendliche spannend ist. Anschließend war ich bei Frau Brucker von der Bundesagentur für Arbeit. In einer lockeren Runde tauschten wir uns über unsere bisherigen Eindrücke aus und spielten zum Abschluss das Spiel Berufetabu, um den Kopf etwas freizubekommen.
Es folgte ein weiteres Bewerbungsgespräch, dieses Mal bei der Firma Klingele. Auch dieses Gespräch war sehr lehrreich und freundlich. Allerdings bildet Klingele keine Mechatroniker aus, weshalb sie mir zu diesem Beruf nicht allzu viel sagen konnten. Ein echtes Highlight des Tages war das Coaching Seminar mit Herrn B Fuchs (siehe Bild). Er sprach mit uns darüber, wie man Entscheidungen für den weiteren Lebensweg trifft und wie man den Blick auf bestimmte Themen verändern kann. Herr Fuchs lebte das Seminar mit Begeisterung, was es besonders motivierend und authentisch machte.Es hat mir sehr gut gefallen.
Zum Abschluss hatte ich noch ein Bewerbungsgespräch bei der Firma Kärcher für den Beruf des Wirtschaftsingenieurs. Auch dieses Gespräch war sehr spannend, besonders weil man für diesen Beruf Abitur benötigt und ich dadurch die Gelegenheit hatte, ein Gespräch zu einem Beruf zu führen, den ich erst nach dem Abitur anstreben kann.

Am Ende des Tages war ich zwar ziemlich erschöpft, aber ich habe sehr viel gelernt und viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ich werde diesen Tag auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten, besonders wenn ich in Zukunft echte Bewerbungsgespräche führe.