Viele Schülerinnen und Schüler wünschen sich vor ihrem ersten echten Bewerbungsgespräch eine Übungssituation, um ein Gefühl dafür zu bekommen, bevor es im Gespräch mit einem Unternehmen tatsächlich um einen Ausbildungsplatz geht.
Wir, die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen sowie ein Teil der achten Klassen, hatten die Möglichkeit, ein Probebewerbungsgespräch zu führen. Am 3. Juli war es dann soweit. Ich – und vermutlich auch viele andere – war im Vorfeld ziemlich nervös. Alle kamen dem Anlass entsprechend gekleidet zur Schule.
Die Aufregung verflog jedoch direkt nach dem ersten Gespräch, da alle Beteiligten sehr freundlich und offen waren. Besonders gut fand ich persönlich, dass man auch mit Personen aus Berufen sprechen konnte, für die man ein Abitur oder sogar ein Studium benötigt. Das hat mir sehr gefallen, da ich nach meiner Ausbildung gerne das Abitur nachholen möchte.
Neben den Bewerbungsgesprächen und den Informationsgesprächen mit weiterführenden Schulen standen auch ein Einstellungstest, ein Termin bei Frau Brucker – die im Namen der Bundesagentur für Arbeit an unsere Schule kam –, ein Informationsgespräch mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sowie ein Coaching-Seminar bei Herrn Fuchs auf dem Programm.
Im Coaching ging es vor allem um die Frage, was man nach der Schule machen möchte, und darum, dass man seinen Weg jederzeit neu gestalten kann. Das Coaching bei Herrn Fuchs fanden sowohl ich als auch die Mitschülerinnen und Mitschüler, mit denen ich gesprochen habe, sehr interessant und hilfreich.
Manche Schülerinnen und Schüler erhielten nach ihren Gesprächen sogar Ausbildungsangebote, andere bekamen wertvolles Feedback, was sie beim nächsten Mal besser machen können.
Insgesamt war es für alle Beteiligten ein spannender und lehrreicher Tag. Ich hoffe sehr, dass Ready – Steady – Go auch in Zukunft für die kommenden Jahrgänge angeboten wird, denn man sammelt dadurch erste, wichtige Erfahrungen rund um das Thema Bewerbungsgespräch.