Aufbruch unterstützt Grundschule Grunbach bei Theater Q-Rage

Aufbruch unterstützt Grundschule Grunbach bei Theater Q-Rage

Q-Rage Theater zu Besuch an der Grundschule Grunbach. Letzte Woche wartete auf die Kinder der 3. und 4. Klasse ein ganz besonderes Erlebnis im Festsaal: Das Q-Rage Theater war zu Gast an der Grundschule Grunbach mit einer Aufführung zur Gewaltprävention, die direkt an die Lebenswelt der Kinder anknüpft.
Mit dem Theaterstück „Tierisch gut!“ nahmen die fünf tierischen Protagonisten die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise voller Konflikte, Freundschaft und wertvoller Erkenntnisse. Die zentrale Botschaft: Es ist nicht immer leicht, mit allen gut auszukommen – und genau darin liegt eine wichtige Lernchance. Unterschiedliche
Stärken, Schwächen und Vorlieben gehören zum Leben dazu. Besonders bereichernd war die Interaktion zwischen Darstellenden und Kindern. Auf diese Weise konnten sich die Kinder aktiv mit Ideen für ein gutes Miteinander einbringen. Das Erleben half den Kindern, Verhaltensweisen aus dem Stück auf ihr eigenes Schulleben zu übertragen.

Dank der Finanzierung durch den Verein Aufbruch Remshalden e.V. war der Besuch für alle Kinder kostenfrei. Ein herzliches Dankeschön dafür!

Tamara Spiegel

Ready Steady Go 2025 – Danke an alle

Ready Steady Go 2025 – Danke an alle

Auch in diesem Jahr fand wieder das über Remshalden hinaus bekannte Berufsplanspiel Ready-Steady-Go in der Realschule in Geradstetten statt. Es freut uns sehr, dass es wieder aus Sicht aller Beteiligten ein voller Erfolg geworden ist. Ohne ein engagiertes Team von Ehrenamtlichen und der Unterstützung durch Sponsoren wäre ein solches Event nicht denkbar. Deshalb möchten wir uns an der Stelle bei allen bedanken, die zum Gelingen beigetragen haben.

Unserer besonderer Dank gilt Heinrich Filipitsch (auf dem Bild rechts), der seit Beginn des Projektes im Jahr 2013 für die Organisation verantwortlich zeichnet und an diesem Tag über 600 Termine zu koordinieren hatte. Damit war wieder jeder Schüler, Gesprächspartner der Firmen, Referent und Lehrer zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.

Ein großes Dankeschön geht auch an das Weingut Doreas für die großzügige Unterstützung. Dank der Familie Ellwanger konnten wir jeden Referenten mit einem guten Tropfen Wein aus dem Remstal verabschieden.

Darüber hinaus haben viele Ehrenamtliche, Vertreter der Schule und Eltern der Schüler für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt.

Wie das Projekt bei den Schülern ankommt, sieht man aus den beiden Erfahrungsberichten von Bennet Oberholz und Julian Läpple. Sie haben Ihre Eindrücke in den beiden Berichten eindrucksvoll zusammengefasst. Auch den Beiden gilt unser Dankeschön.

Erfahrungsbericht Ready Steady Go von Julian Läpple

Erfahrungsbericht Ready Steady Go von Julian Läpple

Ende letzten Jahres wurde uns das Berufsplanspiel Ready Steady Go vorgestellt.Dabei führt man Bewerbungsgespräche mit echten Firmen, um den Ablauf und die Situation eines solchen Gesprächs praxisnah zu erleben und zu üben. Das klang von Anfang an sehr spannend und vielversprechend..Jeder durfte sich bis zu drei Berufe sowie eine weiterführende Schule aussuchen. Ich entschied mich für die Berufe Elektroniker, Wirtschaftsingenieur und Mechatroniker.
Als weiterführende Schule wählte ich die Grafenbergschule.Am 7. April 2025 erhielten wir eine Liste mit Unternehmen, an die wir unsere Bewerbungsunterlagen schicken sollten. Die Bewerbungsunterlagen bestanden aus einem Anschreiben, einem Lebenslauf sowie Zeugnissen und Zertifikaten. Am 30.Mai 2025 bekamen wir dann unseren persönlichen Terminplan für den RSG-Tag zugeschickt.
Am 3. Juli fand schließlich der große Tag statt. Alle Schülerinnen und Schüler hatten sich schick gekleidet, schließlich standen echte Bewerbungsgespräche bevor. Jeder folgte einem eigenen Zeitplan, sodass die Gespräche individuell und nacheinander stattfanden.Für mich begann der Tag mit einem Bewerbungsgespräch für den Beruf des Elektronikers. Das Gespräch war sehr professionell und realitätsnah, eine tolle Erfahrung. Danach folgte eine Mittagspause, die Zeit zum Durchatmen bot. Am Nachmittag absolvierte ich zunächst einen Einstellungstest. Viele Unternehmen nutzen solche Tests im echten Auswahlverfahren, bevor sie Bewerber zu Gesprächen einladen. Es war hilfreich, das zu üben, vor allem um zu lernen, wie man sich die Zeit gut einteilt. Im Anschluss besuchte ich eine Präsentation der Grafenbergschule, in der es hauptsächlich um das Technische Gymnasium TG ging. Die Inhalte waren interessant und informativ.
Danach war ich beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Dort ging es um den Bundesfreiwilligendienst BFD und das Freiwillige Soziale Jahr FSJ.
Leider war die Präsentation eher trocken, obwohl das Thema viel Potenzial hat und für viele Jugendliche spannend ist. Anschließend war ich bei Frau Brucker von der Bundesagentur für Arbeit. In einer lockeren Runde tauschten wir uns über unsere bisherigen Eindrücke aus und spielten zum Abschluss das Spiel Berufetabu, um den Kopf etwas freizubekommen.
Es folgte ein weiteres Bewerbungsgespräch, dieses Mal bei der Firma Klingele. Auch dieses Gespräch war sehr lehrreich und freundlich. Allerdings bildet Klingele keine Mechatroniker aus, weshalb sie mir zu diesem Beruf nicht allzu viel sagen konnten. Ein echtes Highlight des Tages war das Coaching Seminar mit Herrn B Fuchs (siehe Bild). Er sprach mit uns darüber, wie man Entscheidungen für den weiteren Lebensweg trifft und wie man den Blick auf bestimmte Themen verändern kann. Herr Fuchs lebte das Seminar mit Begeisterung, was es besonders motivierend und authentisch machte.Es hat mir sehr gut gefallen.
Zum Abschluss hatte ich noch ein Bewerbungsgespräch bei der Firma Kärcher für den Beruf des Wirtschaftsingenieurs. Auch dieses Gespräch war sehr spannend, besonders weil man für diesen Beruf Abitur benötigt und ich dadurch die Gelegenheit hatte, ein Gespräch zu einem Beruf zu führen, den ich erst nach dem Abitur anstreben kann.

Am Ende des Tages war ich zwar ziemlich erschöpft, aber ich habe sehr viel gelernt und viele wertvolle Erfahrungen gesammelt. Ich werde diesen Tag auf jeden Fall in guter Erinnerung behalten, besonders wenn ich in Zukunft echte Bewerbungsgespräche führe.

Erfahrungsbericht Ready Steady Go von Bennet Oberholz

Erfahrungsbericht Ready Steady Go von Bennet Oberholz

Viele Schülerinnen und Schüler wünschen sich vor ihrem ersten echten Bewerbungsgespräch eine Übungssituation, um ein Gefühl dafür zu bekommen, bevor es im Gespräch mit einem Unternehmen tatsächlich um einen Ausbildungsplatz geht.

Wir, die Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen sowie ein Teil der achten Klassen, hatten die Möglichkeit, ein Probebewerbungsgespräch zu führen. Am 3. Juli war es dann soweit. Ich – und vermutlich auch viele andere – war im Vorfeld ziemlich nervös. Alle kamen dem Anlass entsprechend gekleidet zur Schule.

Die Aufregung verflog jedoch direkt nach dem ersten Gespräch, da alle Beteiligten sehr freundlich und offen waren. Besonders gut fand ich persönlich, dass man auch mit Personen aus Berufen sprechen konnte, für die man ein Abitur oder sogar ein Studium benötigt. Das hat mir sehr gefallen, da ich nach meiner Ausbildung gerne das Abitur nachholen möchte.

Neben den Bewerbungsgesprächen und den Informationsgesprächen mit weiterführenden Schulen standen auch ein Einstellungstest, ein Termin bei Frau Brucker – die im Namen der Bundesagentur für Arbeit an unsere Schule kam –, ein Informationsgespräch mit dem Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben sowie ein Coaching-Seminar bei Herrn Fuchs auf dem Programm.

Im Coaching ging es vor allem um die Frage, was man nach der Schule machen möchte, und darum, dass man seinen Weg jederzeit neu gestalten kann. Das Coaching bei Herrn Fuchs fanden sowohl ich als auch die Mitschülerinnen und Mitschüler, mit denen ich gesprochen habe, sehr interessant und hilfreich.

Manche Schülerinnen und Schüler erhielten nach ihren Gesprächen sogar Ausbildungsangebote, andere bekamen wertvolles Feedback, was sie beim nächsten Mal besser machen können.

Insgesamt war es für alle Beteiligten ein spannender und lehrreicher Tag. Ich hoffe sehr, dass Ready – Steady – Go auch in Zukunft für die kommenden Jahrgänge angeboten wird, denn man sammelt dadurch erste, wichtige Erfahrungen rund um das Thema Bewerbungsgespräch.

So geht Bewerbung (Ready Steady Go)

So geht Bewerbung (Ready Steady Go)

Remshalden-Geradstetten: Aufregung liegt in der Luft. Konzentriert studieren die Schülerinnen und Schüler vor dem Schulgebäude der Realschule Remshalden noch einmal ihre Notizen. Sie sind ordentlich gekleidet, Turnschuhe gibt’s heute wenige zu sehen. Es herrscht Arbeitsatmosphäre. Immerhin, auch wenn das hier ein Bewerbungsplanspiel ist – so manche Schülerin, mancher Schüler hatte hinterher völlig überraschend einen Ausbildungsvertrag in der Tasche, erzählt Elke Mayerle vom Jobpoint Remshalden. Und das wissen alle hier.

Also geben sie Gas. Bereits im Vorfeld haben sie bis zu drei Bewerbungen geschrieben für Berufe, die sie interessieren: Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse. Die Unterlagen werden an Freiwillige der teilnehmenden Firmen weitergeleitet, die im Rahmen des Planspiels möglichst realitätsnahe Vorstellungsgespräche mit den jungen Interessenten führen. Seit 2013 findet das Planspiel jährlich an der Realschule in Remshalden statt, weshalb der Pool an Firmenvertretern, die sich gerne für die Sache engagieren, bereits recht groß ist.

Interviewpartner für beinahe jeden BerufswunschIn diesem Jahr sind 42 Firmen, Behörden, öffentliche Einrichtungen, weiterführende Schulen und Einzelpersonen mit dabei. Kommt mal ein Berufswunsch vor, der bislang beim Planspiel nicht nachgefragt war, gehen die Organisatorinnen und Organisatoren auch noch einmal auf die Suche, um neue Kontakte herzustellen. Bislang habe man immer einen passenden Gesprächspartner für die Schülerinnen und Schüler gefunden. Und: So erweitert sich jedes Jahr das Spektrum an Berufen im Bewerbungsplanspiel. Neu dabei sind in diesem Jahr ein Tierarzt und eine Firma für Raumausstattung.

Im Rahmen des Unterrichtsfaches Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung, das Tim Dannenmann an der Realschule Remshalden unterrichtet, lernen die Jugendlichen schon vorab in der Theorie, wie eine Bewerbung erfolgreich sein kann. Da geht es um die Gestaltung eines Lebenslaufs, um die richtigen Formulierungen im Anschreiben, um die Verwendung der richtigen Formatierungen, aber auch um das richtige Auftreten bei einem Vorstellungsgespräch.

91 Schülerinnen und Schüler nehmen teilAlle teilnehmenden Schüler/-innen der neunten Klassen – in diesem Jahr waren es 91 – haben im Rahmen des Planspiels die Möglichkeit, sich für bis zu vier Termine für eine Bewerbung oder Beratung zu den Angeboten einer weiterführenden Schule anzumelden. Das Programm am Planspieltag wird zusätzlich ergänzt durch Coaching und Vorträge der Bundesagentur für Arbeit, des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Zudem gibt es die Möglichkeit, einen Einstellungstest zu absolvieren, wie er von vielen Firmen bei Personalentscheidungen eingesetzt werden kann.

Der Jobpoint

Der „Jobpoint“ ist eine Kooperation vom Verein „Aufbruch Remshalden“ mit dem Kreisdiakonieverband Rems-Murr-Kreis und der Evangelischen Kirchengemeinde Hebsack-Rohrbronn. Das Ziel des Angebotes ist die Unterstützung von Schüler/innen und jungen Erwachsenen auf dem Weg ins Berufsleben.

Unterstützt von einem hauptamtlich tätigen Sozialpädagogen des Kreisdiakonieverbandes ist ein Team Ehrenamtlicher bei einzelnen Aktionen, verschiedenen Projekten, sowie dauerhaft am Standort von „Jobpoint“, im Johannes-Brenz-Haus aktiv. Dieser mit IT-Arbeitsplätzen ausgestattete Standort wird der Initiative von der Kirchengemeinde Hebsack-Rohrbronn kostenlos zur Verfügung gestellt. Hier können die Jugendlichen unter anderem lernen, wie sie am Computer eine Bewerbung erstellen können.