Ein starkes Team Volksbank und Aufbruch

Die Volksbank Stuttgart (Frau Gabriel, Filialgebietsleiterin u. Herr Cannau, Filiale Grunbach) und der Verein Aufbruch (Dr. Aigeldinger) trafen sich am Montagmorgen zu einem munteren Spielchen auf dem Basketballplatz an der Halfpipe in Geradstetten unter erschwerten Bedingungen mit Mundschutz.

Frau Gabriel glänzte bei den Freiwürfen, während die Männer zum Zuschauen verurteilt waren. Der Verein überließ der Volksbank die Punkte, die Volksbank dem Verein einen Scheck über 2.000 €. Und beide Seiten waren glücklich!

Mit dieser großzügigen Spende der Volksbank Stuttgart finanziert der Aufbruch einen Grillplatz an der Halfpipe und einen zweiten Basketballkorb. Mit dem zweiten Basketballkorb, den die Gemeinde installiert, können dann zwei Mannschaften gegeneinander antreten. Dies und auch der Grillplatz waren Wünsche der Jugendlichen, die das reichhaltige Angebot an und um die Halfpipe zahlreich nutzen. Auch in der Hoffnung auf die Zeit nach Corona.

Herzlichen Dank der Volksbank Stuttgart für die Unterstützung der Kinder, Jugendlichen und Familien in Remshalden.

Ich freue mich jetzt schon auf das nächste „Spielchen“ mit der Volksbank!

Dr. Erwin Aigeldinger, 1. Vorstand

Hilfe beim Übergang in den Beruf

Europäischer Sozialfonds gibt Geld für Projekt „Chancen nutzen – Zugänge schaffen“

„Chancen nutzen – Zugänge schaffen“ – das ist der Titel eines Projekts, welches Jugendliche ab der siebten Klasse beim Übergang von der Schule in den Beruf unterstützt. Die Initiatoren dürfen sich nun über Wertschätzung für ihr Engagement freuen: Der Europäische Sozialfonds (ESF) gibt eine Finanzspritze.

Jährlich stehen 480 000 Euro an Fördergeldern aus dem ESF für Projektträger aus dem Rems-Murr-Kreis zur Verfügung. Nun hat der ESF-Arbeitskreis nach einem Besuch festgestellt, die Gelder seien bei „Chancen nutzen – Zugänge schaffen“ gut angelegt, wie es in einer Mitteilung heißt. Im Projekt „Chancen nutzen“ wurden im Jahr 2017 genau 246 Jugendliche und junge Erwachsene intensiv unterstützt und begleitet, davon 72 Mädchen und Jungen im Jobpoint Remshalden. Vor diesem Hintergrund wählte der Arbeitskreis für seinen Besuch exemplarisch den „Jobpoint Remshalden“, eine Initiative des Vereins Aufbruch, der evangelischen Kirchengemeinde Hebsack-Rohrbronn und des Kreisdiakonieverbands Rems-Murr. Der Jobpoint Remshalden kooperiert mit der Realschule in Remshalden und der Lehenbachschule in Winterbach. Das Ziel des Vereins Aufbruch Remshalden ist es, Schülern direkt Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu vermitteln. Zur festen Veranstaltungsplanung zählt der Bewerbungstag an der Realschule Remshalden, an dem sich zahlreiche Firmen und Institutionen aus der Region beteiligen.
Zweimal wöchentlich können Jugendliche den offenen Beratungstreff des „Jobpoints“ besuchen. Dort finden sie Unterstützung von Ehrenamtlichen, unter anderem beim Schreiben von Bewerbungen und sie werden zum Teil über mehrere Jahre hinweg begleitet. Dort, wo das Ehreamt an seine Grenzen stößt, leistet Markus Knecht, Projektreferent beim Kreisdiakonieverband, professionelle Unterstützung, wie es in der Mitteilung weiter heißt. Sein Stellenanteil mit 20 Prozent ist mit ESF-Mitteln gefördert, sechs Stunden wöchentlich bringt er sich in das Projet ein. „Der Aufbau von Beziehungsarbeit zu den Jugendlichen steht bei meiner Arbeit im Vordergrund, das braucht einen langen Atem“, erklärt Knecht, der das Projekt seit drei Jahren begleitet. Im Einzelfall gehöre es auch zu seiner Arbeit, die Jugendlichen zu besuchen. Unabdingbar für die Jugendlichen sei eine Nachbetreuung, die bis zum Abschluss der Ausbildung und einer Stabilisierungsphase in das Berufsleben andauere. Zu seinen Zielgruppen zählt Knecht auch die Eltern der Jugendlichen.

Die Aktivitäten des Vereins Aufbruch werden mit privaten Zuwendungen und Spenden finanziert. Erster Vorstand und Mitinitiator des „Jobpoints“, Dr. Erwin Aigeldinger“, betont: „Die Kombination aus ehrenamtlichem und professionellem Engagement machen den Jobpoint so erfolgreich. Die intensive persönliche Unterstützung und Begleitung von Jugendlichen wäre ohne den finanziellen Einsatz von ESF-Mitteln jedoch nicht leistbar.“

Erfahrungen eines Lernbegleiters

Erfahrungsbericht als Lernbegleiter

Seit Oktober 2013 bin ich als Lernbegleiter in der 6. Klasse Realschule im Fach Mathematik tätig. Dies ist mir möglich, da ich in Altersteilzeit und nicht mehr berufstätig bin.

Die Lernbegleitung erfolgt während des Unterrichts, in der Regel beim selbständigen Bearbeiten von Arbeitsblättern der Schülerinnen und Schüler. Durch eigene Beobachtung oder das Melden einzelner Kinder werden ihnen Hinweise und Hilfestellungen zur Lösung der Aufgaben gegeben. Die Zusammenarbeit mit der Lehrerin (hier Frau Heinrich) ist sehr gut, ich bekomme von ihr Tipps und vor der Stunde die Aufgaben mit Lösungen. Damit ist es möglich, die Kinder sofort bei der Aufgabe zu unterstützen, mit der sie sich gerade beschäftigen. Wichtig ist, einen Zugang zu den Kindern zu finden, das heißt, ihnen Vertrauen zu geben, sie aber gleichzeitig zu fordern. Diese ehrenamtliche Tätigkeit macht Spaß und die Kinder freuen sich immer, wenn ich in den Unterricht komme.

Die Tätigkeit einer Lernbegleitung finde ich sehr sinnvoll, da ein Lehrer allein niemals alle Kinder, insbesondere auch die Leistungsschwächeren, während des Unterrichts individuell begleiten kann. Im Übrigen wird eine Lernbegleitung noch mehr Bedeutung bekommen, wenn wie vom Land geplant, im nächsten Schuljahr der Rechtsanspruch zum Besuch einer Regelschule auch für Kinder mit Behinderung eingeführt wird.

Rudolf Vogt